Inseltheater Moabit

das Theater, das auf einer Insel stand ...

In eigener Sache ...

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So, liebe Leute, langsam zählt der Countdown, keine zwei Wochen mehr bis zur Premiere...

Und hier schon ein kleiner Vorgeschmack auf uns drei Schauspieler...


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Nachdem unsere Produktion 2025 leider ausfallen musste, sind wir sehr glücklich, in diesem Jahr wieder für Sie und euch auf der Bühne stehen zu können! 

Unser Spielort bleibt das Theater Coupé am Hohenzollerndamm 177, fast am Fehrbelliner Platz in Berlin Wilmersdorf.

Wo wir uns jetzt schon freuen, Sie und euch bald begrüßen zu können ...

 ... zu unserer aktuellen Produktion 2026: 

Illusionen einer Ehe
(L'illusion conjugale)

Wahrscheinlich eine Komödie, von Eric Assous, erstmalig in Berlin gespielt und nominiert für 5 Molières!

zum Inhalt:

Maxime und Jeanne führen schon eine lange Ehe - routiniert, eingespielt, abgeklärt. Bis Jeanne plötzlich fragt: Wie oft warst du mir untreu? Maxime ist nicht gerade begeistert, mit der Wahrheit herausrücken zu sollen. Und überhaupt: Wo fängt der Vertrauensbruch an und was ist gerade noch erlaubt? Auch was die Treue seiner Frau angeht. Als der gemeinsame Freund Claude anruft, um Jeanne zum Tennisspielen aufzufordern, lädt Maxime ihn kurzerhand zum Mittagessen ein. Welche Rolle spielt Claude in diesem Szenario? Eine bissige Komödie über Liebe, Eifersucht und die gefährliche Sehnsucht nach Ehrlichkeit.

In diesem Stück geht es nicht nur um Moral, sondern auch um die Frage: Wer hält die Wahrheit besser aus? Ein raffinierter Handlungsaufbau, ausgefeilter Wortwitz, humorvolle Dialoge und überraschende Wendungen machen diese hintergründige wie leichtfüßige französische Komödie rund um die Themen Liebe und Freundschaft, Treue und Vertrauen, Wahrheit und Illusionen bis zum Ende spannend. Sie wurde für 5 Molières nominiert, der Autor Eric Assous hat auch einen davon bekommen.

                              

Besetzung:

Maxime: Oliver Jaekel
Jeanne: Annette Kraß
Claude: Henning Bormann

Regie: Marta Boksa
Bühnenbild/Kostüme: Ensemble
Maske: Adriana Fiedler
Licht/Ton: Günter Schmid
Produktionsleitung: Annette Kraß

 
Spieldauer: 1:30 Std. + ca. 20 min. Pause   


zum Autor:

1956 in Tunis geboren, ging Eric Assous 1974 nach Frankreich und schrieb dort zuerst Krimis, später zahlreiche Hörspiele, wurde mit dem Preis "größtes neues Radiotalent 1987" ausgezeichnet. Frustriert, dass seine Figuren, die das Radio zum Klingen bringt, keine Gesichter haben, beginnt er für das Fernsehen zu arbeiten: mit Sketchen und Feuilletons, auch richtet er Krimis wie „Nestor Burma“ ein. Kurz darauf fängt er an, Komödien zu erfinden. Es folgen Sketche und Feuilletons, über 15 Drehbücher, auch für das Kino, bei denen er teilweise auch Regie führte.
Seine Liebe für das Theater ist längst entbrannt: 10 Stücke hat er fertig, am Ende werden es 18 sein. Sie bringen ihm einen extremen Erfolg: "Les acteurs sont fatigues" (Die Schauspieler sind müde ) wurde in der Comédie Caumartin ungefähr 500 mal gespielt. "Les Montagnes Russes" mit Alain Delon und Astrid Veillon im Théâtre Marigny (2004-2005) wird zum Muss für alle, die Theater lieben. "Les Belles sœurs" kommt im Théâtre Saint Georges mehr als 250 mal auf die Bühne. 
Heute ist Eric Assous nicht mehr aus dem internationalen Theaterleben wegzudenken. Er verführt und begeistert sein Publikum, wohl, weil er mit ganzem Herzen seine Heldinnen und Helden liebt, die er erfindet.
Im Oktober 2020 ist Eric Assous unerwartet in Paris gestorben.